Thüringischer Akademischer Singkreis

Thüringischer Akademischer Singkreis

1969 fanden sich Studentinnen und Studenten aus den thüringischen Städten Jena, Weimar und Erfurt zusammen, um den Thüringischen Akademischen Singkreis (kurz TASK) zu gründen. Wolfgang Unger (1948–2004) leitete das Ensemble bis 1996, welches sich ohne institutionelle Bindung auch schon zu Vorwendezeiten einen festen Platz im Kulturbetrieb erarbeiten konnte. Heute reisen aus allen Teilen Deutschlands Sängerinnen und Sänger, die an der Art und Weise des Musizierens und der besonderen Gemeinschaft Gefallen gefunden haben, zu den Projekten des TASK. Denn trotz der wechselnden Besetzung im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Chor seine besonderen Eigenheiten bewahrt. Der TASK zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Arbeitsweise aus: Man trifft sich fünf- bis sechsmal sowie für eine zehntägige Konzertreise im Jahr an immer wieder verschiedenen Orten und studiert während der Sommerreise das Programm für die laufende Saison ein. Hierbei sind die prägenden Elemente der Chorgemeinschaft – trotz der Inanspruchnahme aller Mitglieder durch Beruf, Ausbildung und Familie – der Gedanke der Zusammengehörigkeit, das Verantwortungsbewusstsein für das gemeinsame Unternehmen und der Ehrgeiz, höchstmögliche musikalische Qualität zu erzielen. Von 1998 bis 2007 übernahm Ilse Krüger die künstlerische Leitung des TASK. Sie konnte von Publikum und Presse vielbeachtete neue musikalische, interpretatorische und stilistische Akzente setzen. Diese zeigen sich in CD-Einspielungen, Rundfunkmitschnitten und einer Vielzahl herausragender Konzerte. Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit standen die „Zwiesprachen“ zwischen Kompositionen des 20. und 21. Jahrhundert mit Werken vergangener Epochen. Seit Mai 2008 ist Jörg Genslein neuer künstlerischer Leiter des TASK.

Für Fotos oder Texte: www.task-ev.de

[Foto: Olaf Konopik]

 

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