Stefan Kießling

Stefan Kießling

Organist

Stefan Kießling reist als Konzertorganist durch Deutschland, Europa und andere Kontinente und arbeitet als Assistenzorganist an der Thomaskirche Leipzig, weltbekannt als bedeutendste Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs. Darüber war er 15 Jahre lang Organist und künstlerischer Leiter einer internationalen Konzertreihe an der Klosterkirche Cottbus und übernahm 2008 eine vorübergehende Organistentätigkeit am Braunschweiger Dom. Zu seinen vielfältigen Aktivitäten gehörte aber auch die Unterrichtstätigkeit am Konservatorium Cottbus ebenso wie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Gebürtig in Görlitz, führte ihn sein musikalischer Weg über mehrere Stationen mit Ausbildung in Klavier und Cembalo (u.a. bei KMD Lothar Graap am Konservatorium Cottbus) nach Leipzig zum Orgelstudium, welches er 2000 bei Stefan Johannes Bleicher begann. Nach Unterricht bei Prof. Dr. Christoph Krummacher und Dr. Stefan Nusser legte er 2005 sein Orgelexamen in der Leipziger Nikolaikirche ab. Ergänzt wurde die Ausbildung durch zahlreiche Kurse u.a. bei Martin Sander, Jos van der Koy, Hans-Ola Ericsson, Hans Fagius, Wolfgang Rübsam sowie einem Aufbaustudium bei Prof. Stefan Engels, welches er 2008 mit dem Konzertexamen abschloß. Sowohl als Orgelsolist sowie als gefragter und vielseitiger Kammermusikpartner ist Stefan Kießling aktiv. In Leipzig ist er in Konzerten, Motetten und Gottesdiensten der Thomaskirche zu hören und musiziert hier u.a. mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor. Engagements führten ihn aber auch an namhafte Orte wie der St. Thomas Church New York, Washington National Cathedral, Westminster Abbey London, Berliner St. Hedwigskathedrale, Dom zu Schwerin, Bamberg, Fulda, der Peterskirche Görlitz, sowie nach Schweden, Finnland, Litauen, Polen, Tschechien, Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, USA, Kanada, Russland, Australien. Das Repertoire legt Schwerpunkte im Barock (Bach, Buxtehude, Weckmann u.a.) und in der Spätromantik an der Schwelle zur Moderne (z.B. Rheinberger, Karg-Elert, Duruflé, Reger). Werke für Klavier und Orgel finden sich ebenso wie Kompositionen für Orgel und Orchester. Ein wichtiges Anliegen ist ihm die Pflege zeitgenössischer Musik und deren Vermittlung an das Publikum. Zahlreiche Uraufführungen hat er zu Gehör gebracht. Die Beschäftigung mit zeitgenössischem Orgelbau und die Begeisterung für kreative und farbige Klangchoregraphie im Orgelspiel mündete auch in der Entwicklung einer Software für Setzeranlagen, die mittlerweile europaweit eingesetzt wird. Nicht zuletzt gibt Stefan Kießling auch Soloabende als Cembalist.

Webseite: www.stefan-kiessling.de

 

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