Komponisten dirigieren: gestern und heute - Symposium

- Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar

Siegel

Für die Wissenschaft ist der Komponist Max Reger noch immer eine Neuentdeckung: Wo steht er eigentlich zwischen der Tradition des verklingenden 19. Jahrhunderts und der anbrechenden Moderne? Wie ist die Vielfalt aus Klängen und Stilen zu erklären, wenn es selbst den Zeitgenossen unmöglich war, den Komponisten in einer historischen „Schublade“ unterzubringen? Seine Position „zwischen allen Stühlen“ macht ihn heute umso interessanter für Künstler und Wissenschaftler, bietet viel Raum für neugierige Fragen.

Reger war zeitlebens fasziniert vom Dirigieren, das ihn am Pult der berühmten „Meininger“ besonders forderte. Hier dirigierte er eigene und fremde Werke, hier prägte er einen typischen „Meininger Klang“ zwischen Tradition und Innovation. Das internationale wissenschaftliche Symposium möchte Max Reger mit anderen dirigierenden Komponisten seiner Zeit bis heute vergleichen. Wie verhalten sich bedeutende Komponisten am Dirigierpult? Wie gehen sie mit fremden und wie mit eigenen Werken um? Wie prägen sie dem Orchester „ihren“ Klang ein? Und wie prägt das Orchester den Komponisten?

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