Heike Hennig

Heike Hennig

Choreographin

Heike Hennig studierte Performing Arts am Moving On Center – School for Participatory Arts and Research in Oakland, CA, USA. 2000 kehrte sie nach Leipzig zurück und gründete das genreübergreifende Ensemble Heike Hennig & Co. Sie entwickelte zahlreiche Musik- und Tanztheaterstücke in eigener Regie. »Zeit – tanzen seit 1927« wurde für ARTE und ZDF verfilmt sowie in den deutschen Kinos und auf internationalen Festivals gezeigt. Neben zahlreichen Eigenproduktionen kuratiert Heike Hennig die Reihe OPER unplugged. Wichtige Stationen waren u.a. das Schauspielhaus Hamburg, Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr, Neues Theater Halle, Deutsches Nationaltheater Weimar, Staatsschauspiel Dresden, Schauspielhaus Dortmund, Neues Museum Berlin. Gastspielreisen gingen nach Italien, Dänemark, Schweden, Griechenland, Kanada und China. Heike Hennig unterrichtet genreübergreifend an der Zürcher Hochschule der Künste, der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig und der University of British Columbia in Vancouver. Choreographisch begleitet Heike Hennig Janaceks Oper »Das schlaue Füchslein« ein Monteverdi-Ligeti-Projekt an der Oper Leipzig und Faßbinders "Preparadise sorry now" am Centraltheater. Ihr Tanzoratorium " Maria XXX"  für 24 Musiker, Sänger und Tänzer wurde 2013 für die Oper Bonn wieder aufgenommen. Oktober 2013 wurde Heike Hennig künstlerische Gast-Professorin am Institut für Theaterwissenschaften Leipzig. 2014 entstand in Kooperation mit Bayer Kultur und TdjW Leipzig das genreübergreifende Theaterstück „Crystal“, welches u. a. in Justizvollzugsanstalten gezeigt wird. 2015 inszeniert sie ganzjährig "Wald" und arbeitet interdisziplinär mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig an "Optophobia". 2016 kommt die ARTE Produktion "Trockenschwimmen" ins Kino/Fernsehen.

Webseite: www.heikehennig.de

[Foto: F. Minkus]

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