Daniel Ochoa

Daniel Ochoa

Bariton

Der Bariton Daniel Ochoa, der für seine Bühnenpräsenz und Ausdruckskraft von Publikum und Presse gleichermassen gelobt wird, kann derzeit auf zahlreiche Erfolge verweisen. So debütierte er 2012/13 im Wiener Konzerthaus, der Münchner Philharmonie im Gasteig und, unter der Leitung Reinhard Goebels, bei der Staatskapelle Dresden in der Semperoper. 2013/14 standen Konzertdebüts in der Kölner Philharmonie sowie in der Hamburgischen Staatsoper auf dem Plan – letzteres mit Mahlers Rückert-Liedern in John Neumeiers gefeierter Choreografie „Ballette für Klavier und Stimme“. Und 2014/15 wird Ochoa beim Gewandhausorchester Leipzig und den Bamberger Symphonikern erstmals mit Herbert Blomstedt zu hören sein.

Neben dem Liedgesang ist der Sänger der Musik Johann Sebastian Bachs in ganz besonderer Weise verbunden. Kantaten- und Passionsaufführungen führen ihn regelmäßig zum Thomanerchor Leipzig, dem Gewandhauschor, dem Dresdner Kreuzchor, der Kantorei der Dresdner Frauenkirche und zum Bachchor an der Leipziger Nikolaikirche.

Darüber hinaus erfolgten Konzertreisen in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt, die Izumi Hall Osaka, die Hitomi Hall Tokyo, das Konzerthaus DeSingel in Antwerpen und das Internationale Haus der Musik Moskau. Auch bei wichtigen Festivals war der Sänger zu Gast; darunter das Luzern Festival, das Flandern Festival, der MDR Musiksommer, das Leipziger Bachfest, die Händelfestspiele Halle, das Festival Stuttgart Barock, die Mendelssohn-Festtage und die Dresdner Tage für zeitgenössische Musik.

Mehrere CD-Aufnahmen entstanden mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor sowie mit dem Gewandhauschor und dem Stuttgarter Kammerchor. 2014 erschien eine Einspielung von Johannes Brahms‘ „Ein Deutsches Requiem“ mit dem Kreuzchor und der Philharmonie Dresden beim Label Berlin Classics.

Seit der Saison 2012/13 singt Daniel Ochoa als festes Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper. Mit dem Grafen Almaviva in Mozarts „Hochzeit des Figaro“, dem Barbier in Rossinis „Barbier von Sevilla“, dem Dr. Falke in Johann Strauss‘ „Fledermaus“, dem Grafen Eberbach in Lortzings „Wildschütz“, dem Silvio in Leoncavallos „Bajazzo“, dem Bariton in Orffs „Carmina Burana“ und dem Sid in Brittens „Albert Herring“ übernimmt er hier wichtige Partien seines Faches. An der Volksoper arbeitete Ochoa bereits mit Regisseuren wie Brigitte Fassbaender und Marco Arturo Marelli zusammen und wird 2014/15 den Stefano in Donizettis „Viva la Mamma“ unter der szenischen Leitung Rolando Villazóns erarbeiten.

Weitere Opernengagements führten den Bariton an Häuser wie das Theater Flensburg, das Theater Bonn, das Theater Plauen-Zwickau, die Bühnen der Stadt Gera,

das Landestheater Altenburg, das Goethe-Theater Bad Lauchstädt, Kampnagel Hamburg und an das Europäische Zentrum der Künste Dresden Hellerau, wo er Rollen wie den Ottokar in Webers „Freischütz“, den Tarquinius in Brittens „Rape of Lucretia“ sowie die Titelhelden in Haydns „Der Apotheker“, Rossinis „Barbiere di Siviglia“ und Mozarts „Don Giovanni“ interpretierte.

Zu Daniel Ochoas bisherigen musikalischen Partnern gehören das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden, die Philharmonie Dresden, das Bach Collegium Stuttgart, die Radiophilharmonie des Norddeutschen Rundfunks, das Prager Sinfonieorchester, die Staatskapelle Halle, das Telemann Chamber Orchestra Tokyo, die Berliner Lautten Compagney, das Leipziger Barockorchester sowie der Stuttgarter Kammerchor. Er arbeitete mit Dirigenten wie Reinhard Goebel, Helmuth Rilling, Paul McCreesh, Roderich Kreile, Georg Christoph Biller, Frieder Bernius, Howard Griffiths, Andreas Spering, Ludwig Güttler und Julia Jones.

2003 gewann Daniel Ochoa den 1. Preis beim Leipziger Albert-Lortzing-Wettbewerb und war im folgenden Jahr Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. Seine gesangliche Ausbildung erhielt er bei Anthony Baldwin, Hans-Joachim Beyer, Thomas Quasthoff, Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Maria Ziese und Michael Rhodes.

Webseite: www.daniel-ochoa.de

[Foto: Helmut Schweighofer]

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